Heinrich Zille wurde am 10. Januar 1858 in Radeburg geboren. Mit noch nicht einmal zehn Jahren zieht der kleine Zille 1867 mit seiner Familie nach Berlin, wo er bis zu seinem Tode im Jahr 1929 lebt.
Im Jahre 1907, nach 30-jähriger Anstellung in der Lithografischen Gesellschaft, arbeitet Heinrich Zille als freischaffender Künstler und kann bereits 1908 unter anderem in dem Bildband „Kinder der Straße“ Zeichnungen veröffentlichen.
1924 wird der Sachse Heinrich Zille nicht nur in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen, sondern bekommt auch den Professorentitel verliehen.
Mit 71 Jahren stirbt der Radeburger in Berlin-Charlottenburg und hinterlässt einen Schatz an Werken, die das Leben und Milieu des Proletariats sozialkritisch und liebevoll darstellen.
Mehr zum berühmtesten Spross der Stadt, Heinrich Zille, finden Sie auch in unserem Heimatmuseum.